Früh übt sich!

Seit einigen Wochen ist Max Geitlinger auf der Weinbautechnikerschule in Weinsberg bei Heilbronn. In zwei Jahren wird er dort seinen Abschluss als Weinbautechniker machen.Für Ihn die Grundlage um sich als Winzer selbständig zu machen. Denn das ist sein Wunschziel: Als selbständiger Winzer charaktervolle Weine mit individueller Note zu machen.

Dabei war es für ihn ein Glücksfall, das er überhaupt Winzer geworden ist.
Nach seinem Abitur 2003 hat der Wollbacher während des Zivildienstes lange überlegt, wohin er sich orientieren soll. Er wünschte sich einen Beruf, in dem er viel im Freien und mit den Händen arbeiten würde, der ihn aber trotzdem geistig inspirieren und bei dem als Ergebnis seiner Arbeit ein greif- und messbares Ergebnis stand. Außerdem sollte eine Verbindung zu seinem Fernziel, irgendwann den Gasthof der Familie in der neunten Generation zu übernehmen, da sein. Eine naheliegende Idee war es deshalb eine Winzerlehre zu machen. Max Geitlinger dachte darüber nach und entschied, dass dies der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Also hat er 2004 seine Lehre im Schlossgut Istein angetreten, die er nach zwei fordernden Lehrjahren erfolgreich abschließen konnte.

Um erste Erfahrungen mit der Selbständigkeit zu machen, baute er 2005 seine ersten 100 Liter eigenen Wein aus. Im Keller des Familienrestaurant fand er dafür reichlich Platz. Max ist überzeugt, das nur die eigene Erfahrung - und gegebenen Falls die eigenen Fehler - aus ihm einen guten Winzer machen können. Ergebnisse sprechen für ihn. 2006 hat er schon 1000 Liter produziert, 2007 rund 1400. Insbesondere sein Rotwein von 2006 zeigt Potential. Es ist ein im Barrique gereiftes Cuvée das er MAXimalRot nennt. Seine Leidenschaft gehört jedoch dem Gutedel als regionale Spezialität. max habe es "noch keine Sekunde bereut, dass ich Winzer geworden bin, denn ich bin auf dem Weg, auf dem ich sein will. Die nächste Herausforderung ist es eigene Rebflächen zu bewirtschaften, denn bis jetzt bekommt er die Trauben aus den Weinbergen eines befreundeten Winzer geliefert.

Langfristig würde er gerne rund fünf Hektar im näheren Umkreis von Wollbach selber bewirtschaften, um seinen Wein von Anfang bis Ende zu begleiten und um eine unverwechselbare Qualität zu erzielen.

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